Ming Dynasty's Flame
„Wir können nicht länger warten,“ erklärte Androsch, seine Stimme fest. „Sie haben uns genommen, was uns gehörte – unser Land, unsere Freiheit, unseren Stolz. Aber das Kaiserland hat nicht vergessen. Ich werde kämpfen. Und ich werde nicht allein sein.“ Kael musterte ihn. „Du sprichst wie ein Anführer, aber Worte allein besiegen keine Armee.“ „Ich weiß,“ antwortete Androsch und ballte die Hände. „Deshalb gründen wir die Ming-Dynastie – eine Bruderschaft, die nicht nur mit Waffen kämpft, sondern mit Verstand, mit Loyalität, mit Feuer!“ Ein Moment der Stille folgte. Dann trat Mina vor und legte eine Hand auf das abgenutzte Holz des zentralen Tisches. „Wenn du wirklich glaubst, dass wir es schaffen können – dann bin ich dabei.“ Jiro grinste und schlug seinen Hammer auf den Tisch. „Na endlich! Ich dachte schon, wir würden ewig nur reden.“ Kael zögerte kurz, doch schließlich nickte er. „Dann lasst uns eine Familie gründen, keine Armee. Denn Familien stehen füreinander ein.“ Die Ming-Dynastie war geboren. Ihr Symbol: ein flammender Drache auf rotem Grund, ein Zeichen der Wiedergeburt. Ihre Regeln: Schutz für die Schwachen, Gerechtigkeit gegen die Korrupten, und unerschütterliche Treue untereinander. Während sich die Versammlung auflöste, und jeder sich auf seine bevorstehenden Aufgaben vorbereitete, spürte Androsch eine Hand auf seiner Schulter. Taro, der Straßenkünstler, lächelte ihn an. „Du wirst mehr brauchen als Feuer, Junge. Aber ich denke, du hast das Zeug dazu.“ Androsch blickte auf seine Hände. Die Flammen waren stärker als je zuvor. Und dieses Mal würde er sie nicht verstecken.

